zu:texten – Teil 2: Spoken word mit Bas Böttcher

Bas Böttcher – auch bekannt als der ,,erste Slammer“ Deutschlands – inspirierte die jugendlichen TeilnehmerInnen des Workshops im Februar zu Wortspielen, mehr Körperausdruck und Performance bei der abschließenden Gedichtpräsentation.

Zu Beginn des Workshops riet er uns, mit einem neuen Blick auf die Dinge zu schauen. Die jugendlichen TeilnehmerInnen wünschten sich, mehr über die Gestaltungsmittel von Poesie zu erfahren und sogleich ergriff Bas das Mikrofon und reimte sowie spielte mit Worten, wie wir es von ihm kennen. Auf beeindruckende Weise wies er uns den Weg von der Idee über den Text zur Show bzw. Performance.

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Wir arbeiteten uns an Widersprüchen und Gedankenexperimenten ab und die Jugendlichen präsentierten beeindruckende Ergebnisse wie >die Stille schmecken< oder >im Film lesen<. Doch am besten gefielen mir die >rasierten Stuhlbeine<.

Die tollste Entdeckung dieses Workshops war, dass die deutsche Sprache uns so viele Bilder und Deutungsebenen liefert, dass sie Spaß macht und dass sie ein Tor zur Kreativität sein kann, wenn wir – wie Bas es formulierte – den ,,Knick im Blick“ zulassen.

Auf weitere Knicke im Blick freuen wir uns im März, wenn Claudia Gabler uns als Künstlerin besucht und wir im Tonstudio lyrische Podcasts aufnehmen.

Kommt also am 15.3.2020 10-15 Uhr ins Haus für Poesie. Für Atmosphäre, Snacks und Getränke ist gesorgt. Meldet euch gerne an unter: mitmachen@haus-fuer-poesie.org

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