Gedanken über Medien

Während ich so krank auf der Couch liege und die einemillionste Netflixserie inhaliere, denke ich: Eigentlich habe ich früher viel mehr gelesen und eigentlich habe ich ins Tagebuch geschrieben anstatt in den Notizzettel auf dem Handy. Und eigentlich bin ich ja auch Deutschlehrerin und frage mich, wie mich die digitalen Medien im Griff haben. Ich habe immer ein Notizbuch und was zum Schreiben dabei, ein Buch – das ich wohlgemerkt schon mehrere Monate überallhin mitschleppe – auch. Aber wenn ich dann Zeit habe, ist mir eher nach Nichtstun, nach Ruhe. Das mediale Prasseln wird mir immer öfter zu viel. Und dann erinnere ich mich an die Teppiche ins Reich der Fantasie, an die Michael Ende-Bücher, in die ich mich als Kind vor Langeweile gerettet habe, und spüre, was diese Erfahrung für ein Schatz ist, den ich mir bewahren sollte. Also nehme ich mir ein Buch und schreibe wieder Tagebuch. Ich lese und schreibe und denke dann: Toll, dass ich das kann. Und toll, dass es die digitalen Medien gibt, denn über Blogs kann ich interaktiv mit meinen Schülern arbeiten und mehrere Medien gleichzeitig bedienen. Und ich kann Bildungsinhalte für alle zugänglich machen. Das ist prima.

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