Meine Liebeserklärung an den Lehrer-Beruf

Ein neues Schuljahr hat begonnen und ich habe eine 7. Klasse als Klassenlehrerin, eine ziemlich nette Klasse wie ich finde. Mir wird wieder bewusst, dass Beziehung eben doch alles ist. Ich habe mich auf die Kinder gefreut und finde es ganz spannend, an diesem Wechsel von der Grundschule aufs Gymnasium teilzuhaben. Für die Kinder ist es ganz aufregend und sie freuen sich natürlich, dass jemand da ist, der sie leitet und Orientierung gibt. Ich bin stolz darauf, dieser jemand zu sein. Genau deswegen wollte ich Lehrerin werden. Ich wollte Jugendliche auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleiten, ihnen dabei helfen, sich zu erkennen und Potenziale fördern. Vielleicht klingt das pathetisch, aber genau so fühlt es sich an und genau so habe ich zu Beginn meines Lehramtstudiums gedacht. Virtuelle Lernräume werden nie den Lehrer bzw. die Lehrerin ersetzen, denn Kinder brauchen Erwachsene, die sie ernst nehmen und sehen, was sie können. Lehrer(innen), die das können, werden automatisch guten Unterricht machen. Sie werden den Unterricht so gestalten, dass Jugendliche sich angesprochen fühlen und gerne lernen. Sie werden eine Stütze sein, die meckern darf. Sie werden diejenigen sein, die ein Lächeln auf dem Gang bekommen, das ernst gemeint ist. Deswegen mache ich diesen Job – weil er mich zutiefst im Herzen bewegt.

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