So gelingt Lernen – Erkenntnisse aus der Neurobiologie

Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther stellt in einem Interview (Wie man Kinder & Jugendliche inspirieren kann – Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther im Interview) dar, wie Kinder und Jugendliche beim Lernen erfolgreich sein können und wie wir sie dabei am besten unterstützen.

Schüler müssen an Aufgaben wachsen können und Lehrer(innen) sollten „Lernbegleiter“, „Potenzialentfalter“ und „Funkensprüher“spannender Lernprozesse sein. Er hebt den Stellenwert der Beziehungsarbeit heraus und sagt: „Man muss Kinder auch mögen.“ Das erinnert mich an mein Referendariat, weil mein Seminarleiter auch immer wieder den Spruch >Beziehung ist Erziehung< wiederholte. So hat er nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie Recht behalten. Beziehung sei und ist zentral.

Kinder wollen laut Hüther gesehen werden und dazugehören. Die Kommune als Erfahrungsraum sei dabei der richtige Lern- und Entwicklungsort, an dem sich die Kinder und Jugendlichen sinnvoll einbringen können. Wertschätzung sei wichtig. Hüther geht sogar soweit, dass er eine „neue Beziehungskultur“ fordert. Dazu gehöre auch für Lehrende und Lernende, sich selbst als fühlendes Wesen wahrzunehmen und nicht als Teil einer Selektionsmaschinerie. Denn: „Wer sich selbst nicht spürt, spürt auch andere nicht mehr.“ (Gerald Hüther)

Wie man Kinder & Jugendliche inspirieren kann – Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther im Interview

 

 

 

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